#missionundercover – Babylock Success C4

Nun geht unsere #missionundercover schon langsam aber zielstrebig in die Endphase…
Johy und Doro haben schon ihre Entscheidungen in ihren letzten Testberichten mitgeteilt und ich bin heute mit meiner vorletzten Maschine dran…

Ich gebe zu, ganz viel Spielraum habe ich der Maschine nicht gelassen. Kam sie doch zeitgleich mit meiner letzten Testmaschine, der Babylock Coverstitch, an. 

Dennoch, die Maschine macht, wie alle anderen auch, erstmal einen guten Eindruck auf mich. Der Durchlass ist klein, aber vorhanden. 
Beim Einfädeln bin ich dann allerdings richtig ins Schleudern gekommen und musste erstmal die Mädels im Chat anmorsen….
Entweder hab‘ ich immer noch ’nen Denkfehler oder die Maschine ist von einem Mann konstruiert worden… Nee, Scherz beiseite! 
Man fädelt erst von links ein – ALLE Fäden!!!, muss dann aber nach dem ersten „Kamm“ wechseln…

…und den dritten, also den rechten, Faden einsortieren. Sonst kommt man nämlich an Nr. 1 und 2 ncht mehr vorbei!

Damit hatte es sich für mich schon mit der Maschine erledigt. Ich würde hier NIE den Faden wechseln, bei dem Aufwand!!!
Da sie nun aber eingefädelt war, durfte sie auch noch zeigen, was in ihr steckt:
Jersey-Teststreifen einlagig – sehr ordentlich. Auch bei Webware, einlagig und umgeschlagen, gab es keine Beanstandungen… 
Allerdings hält der Differenzialtransport den Stoff so fest, dass ich bei zartem Material echt Sorgen um den Stoff hätte.
Das Handrad läßt sich so schwer drehen, dass man sich glatt ’ne extra Portion Fitness anschreiben kann und der Fußhebel macht bei der sonst wertigen Maschine den Eindruck, dass er gleich abbricht – auch ohne Fitness.
…dann das genäht, was eine Maschine bei MIR anstandslos schaffen MUSS: Saum mit doppelter Overlocknaht. DAFÜR will ich die Maschine – zackig und hübsch Abschlüsse fertig stellen…

…geht nicht!!! Stofffresser…

…bääähhhh…

 Ich hab’s noch zwei-/ dreimal versucht… Ruppig im Anlauf und störrisch an Übergängen!

Wie gesagt, vielleicht nicht ganz fair gegenüber dieser Maschine, aber die Nächste stand bereit. Und mein schlechtes Gewissen zu diesem Test legte sich sofort schlafen als die nächste Maschine losschnurrte… ein Unterschied wie Tag und Nacht, gerade, wenn beide tatsächlich noch nebeneinander stehen. Aber dazu in meinem Fazit-Post am nächsten Dienstag mehr…

Morgen ist  Miri mit ihrem Fazit dran und alle Testberichte sind noch einmal hier gesammelt.

Macht’s hübsch!

8 Kommentare

  1. Eine Frage bzw. Anmerkung habe ich noch zu den ersten Bildern mit dem grünen Stoff. So, wie der Stoff da liegt, könnte man auf die Idee kommen, dass die Maschine den Coverstich mit den Schlingen, so wie er dort zu sehen ist, oben (wo die Nadeln sind) macht. Das verwirrt ein wenig, denn die Schlingenbildung ist doch immer auf der anderen Seite, zumindest bei den Haushalts-Covermaschinen 😉

  2. Uiuiui! Das Stichbild sagt ja mehr als tausend Worte!!! Und wenn das Einfädeln so ein Ding ist, dann hab' ich da auch keine Lust dazu! Ich tendiere ja zu einer automatischen Fadenwechselmaschine :-)))) Mann, das wär ein Ding! Aber ich schweife ab, uups….
    Na jedenfalls erwarte ich mit Spannung Deinen finalen Testbericht!

    Allerbeste Grüße
    Christiane

  3. Freue mich schon auf deine Erfahrungen mit der BLCS. Sicher hast du damit wieder gezaubert. Toll, dass ihr alle so fleißig covert für uns.
    Lieben Gruß
    Renate

  4. Was mir eben noch auffiel, ich glaube -zumindest sieht es so auf Deinen Bildern aus- Du hast die Fäden durch die falschen "Kämme" geführt. Vielleicht hat das auch zum schlechten Nähergebnis beigetragen. Der rechte Nadelfaden wird beim ersten Kamm nämlich durch die hinterste Öffnung geführt, wo es bei Dir so aussieht, als wäre da der linke Nadelfaden. Ist etwas verwirrend bei den ersten Einfädelversuchen und für Dich der Hinweis jetzt ja auch zu spät, aber für andere vielleicht noch interessant?

    LG, Caro

  5. Oh je, da hast Du ja wirklich schlechte Voraussetzungen für die SuccessC4 gehabt, allerdings 🙂 Was das Einfädeln angeht, muss ich die Maschine jetzt aber in Schutz nehmen (und das nicht, weil ich sie selbst habe), das Einfädeln ist zwar in der Einleitung von links anfangend beschrieben, wenn man sich aber mal das Einfädeldiagramm in der Klappe der Maschine ansieht, kann man erkennen, das von rechts nach links eingefädelt wird, angefangen mit dem Greifer. Dann ist das Ganze auch nicht mehr so kompliziert und man muss sich nicht die Finger verbiegen. Das Einfädeln meiner Cover geht bei mir genau so schnell wie bei der Overlock.
    Die Fehlstiche sind natürlich ärgerlich, ich muss sagen, dass ich die so gut wie gar nicht mehr habe, so viele hintereinander aber auch nie hatte. Gestern habe ich ein paar Leggings genäht und selbst beim Bündchen mit angenähtem Gummiband konnte ich problemlos drüber covern. Wahrscheinlich braucht es da tatsächlich etwas Geduld und Einnähen, aber wenn die BLCS direkt daneben steht, fällt das sicher schwer 😉

    Auf Dein Fazit bin ich gespannt, wobei ich mir schon denken kann, dass es auch bei Dir auf die BLCS hinaufläuft.

    LG, Caro

  6. Lese sehr gespannt bei eurer Testreihe mit! Danke! LG, Anni

  7. Liebe Caro! Ganz lieben Dank für deine Anmerkungen!!! Was das Einfädeln angeht, kann ich das jetzt nicht mehr genau nachvollziehen. Deine Bemerkungen dazu machen aber natürlich Sinn. Vielleicht war ich da auch zu ungeduldig… und wenn daran das schlechte Nähbild lag, ist es natürlich ärgerlich für den Test und meine Bewertung. Mir war das aber in dem Moment echt zu kompliziert. Und wenn Anleitung und tatsächliche Führung nicht übereinstimmen…spricht das nicht für sich, finde ich.
    Ich hoffe aber, dass mit dem Hinweis andere noch etwas anfangen können!!

    Die Nähte mit dem grünen Stoff sind von beiden Seiten gecovert. Stimmt, dass Bild kann verwirren, hätte ich mehr erklären sollen! Sorry. Das musste eins meiner Testkriterien sein, denn ich mag es, wenn ein Abschluss beide Seiten (z.B. an einer Kapuze) die Covernaht hat. Darum habe ich erst von der einen, dann an gleicher Stelle von der anderen Seite gecovert. Mag sein, dass die Nadeln hier an der vorherigen Naht hängen geblieben sind und deshalb das schlechte Bild entstanden ist. Aber dann kann diese Maschine nichts für mich sein, denn ich will so nähen können.

    Wie gesagt, sicherlich war die Zeit nicht gerade lang, um zu probieren und Übung macht beim Covern auch sehr viel aus. Im Vergleich aber zur Janome und Coverstitch war die Success nichts für mich.

    Vielen vielen Dank nochmal und liebe Grüße

  8. Die Idee, von zwei Seiten zu covern, finde ich super, bin ich noch gar nicht drauf gekommen 🙂
    So, wie es ja auch schon von den anderen Testerinnen zu hören war, hattet Ihr ja oft ziemlichen Zeitdruck wegen des Paketdienstes, da fällt das ausgiebige Testen natürlich schwer.
    Und ganz ehrlich, wenn ich wie Du die BLCS daneben stehen gehabt hätte, hätte ich mir wahrscheinlich nicht viel Mühe mit der Success gegeben und ihr auch nicht so viele Chancen eingeräumt.
    Und dass die Anleitung, was das Einfädeln angeht, schlecht ist, stimmt in der Tat, da gebe ich Dir Recht. Ich weiß auch nicht, warum ich da nicht so große Probleme hatte, dass es nach mittlerweile über einem Jahr ruck zuck geht, ist natürlich kein Wunder, ich kann Dich aber auch gut verstehen, dass Du da ziemlich genervt warst.

    Liebe Grüße,
    Caro

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